Projektoren-Wachstum federt Rückgang bei Kameras ab: Canon kann auch Beamer

Canon ist mehr als nur Kameras, Objektive oder Drucker. Das Unternehmen hat in seinem Portfolio auch spezialisierte Monitore und Projektoren. Letztere sollen mit leistungsstarken Microdisplays und Objektiven punkten.

Monitore gehören zum Portfolio

Im Bereich der Monitore hat sich Canon auf Displays für Veranstaltungen spezialisiert. »Wir setzen auf die Broadcast-Standards in der Bildnachbearbeitung, die in Film- und Fernsehproduktionen Anwendung finden. Diese Monitore liegen zwischen 16.000 und 24.000 Euro«, erklärt der Produktmanager. Die hochspezialisierten Bildschirme von Canon gehören zu den »Klasse-1-Monitoren«. Das sind Produktionsdisplays der höchsten Qualitätsstufe, die für alle Parameter, wie beispielsweise Leuchtkraft oder Grading, die jeweils technologisch maximal erreichbaren Werte erfüllen müssen.
Synergien nutzen Über das Partnerprogramm »Canon Registered Partner« können Reseller Projektoren über die IT-Distribution beziehen. Canon verfolgt das Ziel, verstärkt mit Systemintegratoren zu arbeiten und das bisherige Spartenden-ken hin zu einer Value-Strategie zu verlagern. Vorher haben die einzelnen Produktbereiche und die Länderorganisationen von Canon unabhängig voneinander agiert. Synergieeffekte zwischen den einzelnen Bereichen von Canon sollen zudem genutzt werden.

Laut Heß könne die Projektorsparte beispielsweise von der »riesigen Kontaktwelt aus dem Bereich der Drucker« profitieren. »Gerade im Vertrieb arbeiten wir eng zusammen, um einem Kunden beispielsweise neben Druckern auch Projektoren anzubieten«, führt Heß aus. Neben der Vertriebsmannschaft sollen dabei auch Verkäufer eingesetzt werden, die bestimmte Branchen bedienen. Dazu gehören zum Beispiel Behörden, Hochschulen, Produktion, Medical sowie Medienproduktionen im Bereich Foto und Video.

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