Kluge Sortimentserweiterung bei Dexxit: Dexxit wächst mit Speichern und Supplies

Eine kluge Sortimentserweiterung durch Speicher und Supplies hat Dexxit bereits die letzten Jahre gut durch das schwierige Marktumfeld gebracht. Auch im ersten Quartal 2017 sorgten die Bereiche für ein Umsatzplus. Getrübt wird die Freude von massiven Engpässen bei Speicherprodukten.

Die persönliche Schnittstelle zum Kunden: Das Team des Würzburger Distributors Dexxit
(Foto: DexxIT)

»2015 war ein grauenhaftes Jahr für die Branche«, hatte Dexxit-Vertriebschef Hans-Jürgen Schneider, vor einem Jahr im Rückblick auf das abgeschlossene Geschäftsjahr resümiert und nur vorsichtig optimistisch auf 2016 geblickt. (CRN berichtete) Er sollte Recht behalten. Denn auch 2016 sei das gesamte Marktumfeld sehr schwierig gewesen, weil es im CE-Bereich keine echten Innovationen gegeben hätte, so Schneider.

Besonders hart hätte es wie in den Vorjahren den Fotomarkt getroffen. Einsteiger- und Mittelklassekameras würden schon seit Jahren massiv durch Smartphones verdrängt. 2016 wurden gerade noch ein Drittel so viele Kameras verkauft wie in den Spitzenjahren 2007 bis 2011 – allerdings zu höheren Verkaufspreisen. Kompakte Systemkameras würden dagegen immer noch auf ihren Durchbruch warten, meint Schneider. Für einen Sondereffekt sorgte im vergangenen Frühjahr ein Erdbeben in Japan, durch das Sonys Sensorenfabrik zerstört wurde. Dort wurden gut 80 Prozent der Kamerasensoren hergestellt. Der Ausfall führte zu massiven Engpässen bei allen Kameraherstellern, die das ganze Jahr über anhielten. Im wichtigen Jahresendgeschäft waren laut Schneider kaum Kameras verfügbar. Daran habe sich bis jetzt noch nicht viel geändert. Laut Schneider gibt es noch immer keine breite Verfügbarkeit über alle Produktgruppen.

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