Samsung bekommt Konkurrenz: LG wird zweiter OLED-Lieferant für Apple

Apple will offenbar nicht nur auf einen Displaylieferanten setzen. Das Unternehmen soll LG 2,7 Milliarden US-Dollar für eine Partnerschaft zahlen.

(Foto: Apple)

Für die OLED-Technik ist Apple offenbar bereit, richtig Geld in die Hand zu nehmen. Wie die Wirtschaftszeitung Korea Economic Daily schreibt, zahlt der Konzern 2,67 Milliarden US-Dollar an LG. Die Zahlungen gehen dabei an die LG-Fabrik »P10« in Südkorea. Das Unternehmen plant dort ab Juni 2019 eine Investition von fast sieben Milliarden US-Dollar. Mit dem Geld soll es LG möglich sein, 45.000 Einheiten seines OLED-Panels der sechsten Generation – alternativ auch schon 6,5 G – pro Monat herzustellen. Mindestens 30.000 davon sollen an Apple gehen.

Damit setzt Apple nicht mehr nur auf Samsung, den bisherigen Hauptlieferanten des IT-Riesen. Das Unternehmen soll auch künftig den größten Teil der OLED-Panels für die Smartphones liefern. Mit LG arbeitet der Konzern bereits bei LCDs zusammen. Durch die Kooperation bei OLEDs hat Apple sich jetzt eine zweite Partnerschaft gesichert, um das Risiko bei der Fertigung und bei Qualitätsproblemen zu reduzieren. Zuletzt baute LG für Apple auch einen kompletten 5K-Bildschirm für Thunderbolt-3-Geräte, wie das Mac Book Pro.