3D Druck: Was funktioniert und was nicht: Flugzeugteile und Gebisse aus dem 3D-Drucker

Die Erwartungen an das Potenzial von 3D-Druckern sind hoch. Aber bei weitem nicht alle Einsatzszenarien halten derzeit, was sie versprechen. Chris Connery, Analyst für 3D-Druck bei Context, nimmt die einzelnen Anwendungsbereiche unter die Lupe.

Weltweiter Markt für 3D-Drucker 2016 - 2021
(Foto: Context)

Der 3D‑Druck bleibt weiterhin eine der umstrittensten Technologien unserer Zeit. Er hat das Potential, alles zu revolutionieren: Altbewährte Herstellungsmethoden, das Gesundheitswesen und Hardware-Lieferketten. Denn warum sollte man ein Bauteil auf Lager halten, wenn man es bei Bedarf einfach ausdrucken kann? Während es 2015 und 2016 nur langsam voranging, soll der Markt für industriell genutzte/professionelle 3D‑Drucker in diesem Jahr um 16 Prozent wachsen, der Markt für den Privatgebrauch sogar um 40 Prozent.

Noch vor ein paar Jahren hieß es, dass eines Tages jeder Haushalt über einen 3D‑Drucker verfügen würde. Die Realität sieht jedoch anders aus. Der 3D‑Druck ist zwar eine bahnbrechende, allerdings auch sehr komplizierte Technologie. Neben Hypothesen über 3D‑Drucker für alle Haushalte wurde auch über andere Anwendungen spekuliert, die auf diesen Zug aufspringen würden. Einige davon sind inzwischen Realität, andere werden möglicherweise noch entwickelt und wieder andere haben rein gar nichts mit 3D‑Druck zu tun.

Chris Connery, 3D-Drucker Analyst bei Context
(Foto: Context)

Chris Connery, Analyst für 3D-Druck bei Context gibt einen Überblick über die meistdiskutierten Anwendungsgebiete und welche Rolle 3D-Druck in der Praxis dort bereits spielt.

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