Mini-PCs weiter im Aufwind: Mini schlägt Maxi

Der Trend zum Mini-PC ist ungebrochen. Auch im Unternehmenseinsatz verdrängen die Kleinen immer häufiger gestandene Desktop-PCs.

(Foto: Fotolia 85225373 Kirill Makarov)

Der Trend zur Miniaturisierung ist ungebrochen. Das gilt nicht nur für mobile und ultramobile Devices. Auch stationäre Rechner brauchen heute immer weniger Platz und lassen sich unauffällig in Büros, Rezeptionen oder sogar im Wohnzimmer platzieren.

Die meisten Unternehmen setzen immer noch Desktop-PCs ein, weil sie besonders bei einer großen Zahl von Computerarbeitsplätzen das günstigste und leistungsstärkste Mittel der Wahl sind. Neben der Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit ist für viele B2B-Kunden auch die gute Integrationsmöglichkeit ein Argument. Genau diese Kriterien erfüllen heute aber auch Mini-PCs, die noch vor wenigen Jahren für den professionellen Einsatz einfach zu schwach auf der Brust waren. Denn viele Büroanwendungen haben über die Jahre einen ordentlichen Leistungshunger entwickelt. Wer neben der Microsoft Office Suite ein modernes CRM-System einsetzt und vielleicht sogar noch digitale Pläne für die Arbeit nutzt, benötigt eine Performance, die ein Mini-PC noch vor einigen Jahren nicht schaffte.

Dieses Problem hat sich mittlerweile erledigt. Die fortschreitende Miniaturisierung aller Komponenten sowie die verbesserten Wirkungsgrade der aktuellen CPU-Generation lassen eine höhere Packungsdichte im Inneren zu. Der Anwender muss sich also nicht mehr so raumfüllende, viel Luft umbauende Gehäuse ins Büro stellen.