»My integrated Office«: Sharp will zum Partner für die Digitalisierung werden

Nach der Übernahme durch Foxconn ist Sharp wieder profitabel. Mit einer Neuausrichtung als Partner der Digitalisierung will das Unternehmen seine Partnerbasis ausbauen und Marktanteile gewinnen.

Kai Scott, Director Dealer Sales bei Sharp
(Foto: Sharp)

Die vergangenen Jahre waren für den japanischen Elektronikkonzern Sharp alles andere als einfach. Ausgerechnet in seinem 100. Jubiläumsjahr 2012 begannen die Umsätze im zweistelligen Prozentbereich einzubrechen, am Ende des Geschäftsjahres stand ein Jahresverlust. Nachdem man zwischenzeitlich wieder schwarze Zahlen geschrieben hatte, musste das Unternehmen aufgrund des immer härter werdenden Wettbewerbs 2015 wieder einen Verlust von umgerechnet 1,6 Milliarden Euro hinnehmen.

Sharp reagierte, baute Tausende Stellen ab, schließlich stieg der taiwanische Auftragsfertiger Foxconn mit 66 Prozent bei den Japanern ein. Die neue Führung verordnete dem kriselnden Unternehmen ein radikales Sparprogramm, das nun offenbar erste Wirkung zeigt. Erstmals seit 2014 rutschte Sharp im letzten Quartal 2016 wieder in die schwarzen Zahlen und verdiente umgerechnet 34,5 Millionen Euro. Für das im März abgelaufene Geschäftsjahr rechneten die Japaner im Februar mit einem Plus von 305,6 Millionen Euro.

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