Supply-Geschäft in Zeiten der Digitalisierung: Mit Patronen und Tonern zu mehr Kundenbindung

Supplies sind zwar nicht sexy, aber gerade in Zeiten der Digitalisierung erweisen sie sich als unverzichtbar für profitable Geschäfte.

Nicht sexy, aber wichtig fürs Business

Birgit Houscht, Director Supplies DACH, Lexmark Deutschland
(Foto: Lexmark)

Das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien mag vielleicht nicht so sexy sein wie komplizierte Softwarelösungen, mit denen Unternehmen ihre verstaubten Prozesse an die modernen Zeiten anpassen und effizienter gestalten können. Supplies bleiben aber auch in Zeiten der Digitalisierung von Unternehmensprozessen unverzichtbarer Bestandteil, um weiterhin profitabel im Druckerchannel unterwegs zu sein. Auch bei Lexmark trägt das Supplies-Geschäft einen beträchtlichen Anteil zum Umsatz bei und hat auch in Zukunft laut Birgit Houscht Entwicklungspotenzial. Denn es wird eine immer bessere Druckqualität nachgefragt: »Wir gehen bei Lexmark davon aus, dass die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Farbdrucken in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird und damit auch der Bedarf an Farb-Multifunktionsgeräten sowie an entsprechendes Supplies«, so die Lexmark-Managerin.
Bei HP setzt man ebenso auf Neuentwicklungen bei Hardware und den zugehörigen Supplies, um das Geschäft mit Verbrauchsmaterial weiter zu befeuern.

»Jede neue Druckergeneration kommt mit speziell entwickelten Supplies auf den Markt«, erläutert Abt. Ein Beispiel dafür ist HPs neue »Pagewide«-Technologie, Tintendrucker mit einem speziellen, seitenbreiten Druckkopf. Dieser ermöglicht hohe Druckgeschwindigkeiten von bis zu 70 Seiten pro Minute und benötigt dafür laut Hersteller eine speziell pigmentierte Tinte. Gleichzeitig verspricht HP mit der Neuentwicklung dokumentenechte Drucke sowie um 40 Prozent reduzierte Druckkosten, um Tinte als Alternative zu Laser im Büro-Einsatz zu etablieren. Auch für Brother sind Supplies-Absätze laut Vertriebsleiter Schach ein zentraler Bestandteil des Geschäfts. »In Zukunft rechnen wir für uns durchaus mit Wachstum.« Für Schach ist das der Tatsache geschuldet, dass Brother sich im höherwertigen SMB-Segment etabliert habe, wo der Anteil an Originalverbrauchsmaterial und das Druckvolumen größer seien. »Davon profitieren sowohl wir als auch unsere Fachhandelspartner.«