Vorstellung auf der CeBIT 2017: Recycling- und Produktionsmaschine von Epson

Auf der kommenden CeBIT feiert die Recycling- und Produktionsmaschine »Paperlab« von Epson ihre Europa-Premiere. Sie kann Dokumente zerfasern und daraus neues Papier herstellen.

(Foto: Epson)

Epson wird seine Papier-Recycling- und -Produktionsmaschine »Paperlab« auf der CeBIT 2017 vorstellen. Epson-Präsident Mi-noru Usui höchstselbst wird das Paperlab auf der IT-Fachmesse in Hannover dem europäischen Fachpublikum präsentieren. Die Maschine zerfasert Dokumente und produziert daraus neues Papier. Als Ausgangsmaterial genügt gewöhnliches Kopierpapier sowohl im A3- als auch im A4-Format. Epson betont, dass bei der Papierherstellung kein Wasser benötigt wird.

Das Paperlab soll den Entsorgungs- und Recyclingprozess von Papier verkürzen und lokalisieren und so für ein nachhaltigeres Bürokonzept sorgen. Integrieren Unternehmen Paperlab in ihre IT-Struktur, können sie eigenständig Papier in verschiedenen Größen, Stärken, Typen und Farben — vom klassischen Büropapier bis hin zu Visitenkarten — produzieren. In Kürze will Epson den Verkauf in Japan starten, wann das Produkt in weiteren Ländern verkauft wird, steht noch nicht fest.

»Das Paperlab ermöglicht das Recycling direkt im Büro auf Basis eines Trockenverfahrens und versetzt Unternehmen in die Lage, ein eigenes Ökosystem zu schaffen, das die CO2-Emissionen deutlich reduziert«, erklärt Minori Usui. Das System senke die Kosten für Recyclinglogistik, zerstöre vertrauliche Dokumente sicher und im Vergleich zum herkömmlichen Recyclingprozess werde der Wasserverbrauch erheblich verringert. »Der gesamte logistische Aufwand hinter dem altgewohnten Recyclingprozess muss neu gedacht werden«, so der Epson-Chef.

Das Paperlab fügt sich in Epsons Umweltvision 2050 ein, mit der das Unternehmen einen Fahrplan für mehr eigene Nachhaltigkeit definiert hat. Ziel dabei ist, die CO2-Emissionen über die gesamte Lebensdauer von Epson-Produkten und -Services bis 2050 um 90 Prozent zu reduzieren. Im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht ist von einer CO2-Reduktion in Höhe von 43 Prozent sowie von einer Verringer-ung des Abfalls um 33 Prozent und einer Einsparung des Wasserverbrauchs um 55 Prozent die Rede.

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