Wachstumsthemen im Fokus:
Ingram Micro stellt sein Produktmanagement neu auf

von Samba Schulte (pschulte@weka-fachmedien.de)

28.09.2012

Broadliner Ingram Micro nimmt einige Veränderungen in seinem Produktmanagement vor: Consumer Electronics-Chef Christoph Dassau wird künftig den Bereich Digital Signage ausbauen. Der CE-Bereich wird dagegen aufgelöst, die Volumeneinheiten werden der Leitung von Renke Krüger und seiner neu aufgestellten Imaging Multimedia Group (IMG) unterstellt.

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Renke Krüger, Robert Beck und Christoph Dassau (bild: Ingram Micro)

Zum 1. Oktober stellt Broadliner Ingram Micro seinen Produktmanagement-Bereich neu auf. Das Segment Consumer Electronic Group (CEG) wird aufgelöst. Die Produktbereiche mit Schwerpunkt im Volume-Geschäft werden künftig unter der Leitung von Director Renke Krüger in der Digital Imaging Group (DIG) fortgeführt. Diese wird aber in Imaging Multimedia Group (IMG) umbenannt und stellt damit die eigentliche Einheit für das Volume-Geschäft im IM-Konzern dar. Der bisherige Consumer Electronics-Chef Christoph Dassau soll nun wiederum das Business rund um das Trendthema Digital Signage weiterentwickeln. Der Bereich Digital Signage wird unter seiner Leitung als eigene Professional Audio Video Group (PAVG) ausgebaut. Ingram Micro führt hierfür mehrere Mitarbeiter aus der CEG-Gruppe und das auf Displays spezialisierte Sales-Team zusammen, so dass die neue Abteilung insgesamt 24 Mitarbeiter umfasst. Dassaus Aufgabe sieht nun vor, weitere Hersteller-Partner an Bord zu holen und neue Digital Signage-Services zu entwickeln.

Robert Beck, Vice President Product Management bei Ingram Micro, begründet die Umstellungen im Produktmanagement mit der zunehmenden Ausrichtung auf spezialisierte Einheiten: »Der Markt konsolidiert sich, Produktbereiche wachsen zusammen oder verlieren an Wachstumsmomentum. Wieder andere sorgen für nachhaltige Marktimpulse. Dies nutzen wir, um unsererseits eine strategische Konsolidierung vorzunehmen.« Beck kündigt außerdem an, dass Anfang 2013 unter dem Dach der Networking und Software Group (NSG) die neue Geschäftseinheit Physical Security an den Start gehen werde. »Die geplanten Investments sowie die laufende Suche nach spezialisierten Mitarbeitern sind für uns ein klares Bekenntnis zum systematischen Ausbau der Trendthemen.«

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