Storage-Management:
Open-E: »Funktionsfeuerwerk« bei Version 6 der Storage-Management-Software

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

02.07.2009

Ein »Feuerwerk« neuer Funktionen weist laut Open-E die sechste Version der »IP-Data-Storage-Software« des Unternehmens auf. Mit dem Programm lassen sich NAS-Systeme, iSCSI- und Infiniband-Geräte sowie Fibre-Channel-Storage-Komponenten verwalten. Auch eine kostenlose Lite-Version ist verfügbar.

In den Real-World Labs von Network Computing verrichtet die IP-Storage-Management-Software von Open-E [1] bereits seit geraumer Zeit ihren Dienst – zur Zufriedenheit des für Tests zuständigen Kollegen Andreas Stolzenberger.

Der Hersteller hat jetzt die sechste Generation seiner IP-Storage-Management-Software herausgebracht. Das Betriebssystem »Open-E Data Storage Software V6« (DSS V6) wartet mit einer neuen Architektur, erweiterten Benutzer-Schnittstellen und mit einer Vielzahl neuer Funktionen auf. Es lässt sich von der Web-Seite der Firma herunterladen.

Mit Open-E DSS lassen sich unter anderem Snapshots erstellen. Die Verwaltung erfolgt über ein Web-GUI.

Installiert werden kann das Programm auf allen Medien, einschließlich der internen Festplatte, RAID-Arrays, USB-Sticks, SATA-Platten und IDE-DOMs (Disk-On-Modules) oder jedem anderen bootfähigen Medium. Die Software unterstützt Datei- und Block-Storage-Management für alle gängigen Speichersystem-Techniken, von NAS über iSCSI bis hin zu Infiniband und FC.

Für Storage-Geräte bis 64 TByte

Zu den erweiterten Funktionen von Open-E DSS V6 gehören Daten- und Volumen-Replizierung, Volumen-Snapshot, automatisches Failover für iSCSI-Volumes, WORM und NDMP sowie ein integrierter Virenschutz.

Entwickelt wurde Open-E DSS V6 für den Einsatz in Verbindung mit einer Vielzahl von Hardware-RAID-Plattformen. Unterstützt werden logische Volumes größer als 16 TByte. Die Software wird mit Lizenzen für 4, 8, und 16 TByte angeboten. Optional kann die Kapazität in Stufen von 2 TByte bis auf 64 TByte erweitert werden.

Das DSS-V6 kann mit einem Web-Browser von überall innerhalb des Netzwerks verwaltet werden. Es bietet ein automatisches Failover für iSCSI-Volumes. Die Daten des primären Servers werden in diesem Fall in Echtzeit auf einem sekundären Server gespiegelt.

Zudem bietet die Software sowohl synchrone als auch asynchrone Volume-Replikation. Asynchrone Volume-Replication ist auch über das WAN möglich. Neu ist das Systemmonitoring auf Basis von SNMP. Es erlaubt dem Anwender die schnelle und einfache Überwachung der Systemleistung.

Die kostenlose Version Open-E DSS V6 Lite ist für 2 TByte lizenziert und kann bis zu zehn Mal pro User heruntergeladen werden. Ältere Open-E-DSS-Versionen lassen sich für 300 Euro auf V6 umstellen.

[1] http://www.open-e.com/

Verwandte Artikel
Leserkommentare

Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.

» Tipp der Redaktion

Bild zu "Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010"

Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010

IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.

Bild zu "50 Jahre IFA"

50 Jahre IFA

2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.

» Top-Stories der Woche

Bild zu "50 Jahre IFA"

50 Jahre IFA

2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.

Bild zu "Was der 1&1-Werbestar wirklich will"

Was der 1&1-Werbestar wirklich will

Ist er ein Schauspieler, oder ist er »echt«? Seit diesem Frühjahr wirbt Marcell D’Avis als »Leiter Kundenzufriedenheit« in TV-Spots für den Internetprovider 1&1. CRN hat D’Avis getroffen.

» Meistgelesene News

Bild zu "Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010"

Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010

IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.

Bild zu "Nokia N8 mit Symbian 3"

Nokia N8 mit Symbian 3

Mit seinem neuen Touchscreen-Smartphone N8 will Nokia endlich Apples iPhone und der wachsenden Andoid-Konkurrenz wieder ernsthaft Paroli bieten. Eine besonders wichtige Rolle kommt daher dem neuen Symbian 3 zu, das die Bedienung per Touchscreen weit besser unterstützt als die Vorgängerversionen.

» Preisvergleich Top 5