Virtualisierung:
Tool von Diskeeper verbessert Leistung von Virtual Machines

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

02.06.2009

»V-locity« heißt eine Software von Diskeeper, die Virtual Machines auf die Sprünge helfen soll, die mithilfe von Microsofts Hypervisor »Hyper-V« eingerichtet wurden.

Das Tool von Diskeeper [1] liegt in der RTM-Version (Release to Manufacturing) vor. Laut Hersteller führt »V-locity« nicht nur Defragmentierungsfunktionen auf Server-Systemen aus, sondern verbessert auch die Zusammenarbeit zwischen Host und Gastbetriebssystemen.

»Für Systeme, die sich die Ressourcen einer virtuellen Plattform teilen, musste eine Lösung gefunden werden, die über die bloße Defragmentierung hinausgeht, weil die virtuellen Geräte um die vorhandenen Ressourcen konkurrieren«, so Michael Materie, Product Manager von Diskeeper.

V-locity besteht aus zwei Komponenten: V-locity Host zur Installation auf Windows Server 2008 mit Hyper-V und V-locity Guest, das auf virtualisierten Windows-Systemen zum Zuge kommt.

Die Software verhindert laut Diskeeper das »Aufblähen« von VHDs (Virtual Hard Drives). Zu diesem Phänomen kommt es, wenn virtualisierte Platten zwar dynamisch wachsen, ihre Größe jedoch nicht reduzieren, wenn Daten entfernt werden. V-locity komprimiert die VHD, sodass es zu keiner Verschwendung von Speicherplatz kommt.

Die Defragmentierungssoftware wurde übrigens von Microsoft [2] für Hyper-V zertifiziert.

[1] http://www.diskeepereurope.com/
[2] http://www.microsoft.de/

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