Internetzugang auch per UMTS:
CeBIT: Multitalent Fritzbox als NAS-Server

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

05.02.2009

Mit der »Fritz!Box Fon WLAN 7390« integriert AVM einen NAS-Server, über den sich externe USB-Festplatten ins Netz stellen lassen. Hinzu kommen Breitbandübertragung mit 100 MBit/s und 802.11n für das 5-GHz-Band.

Als wahres Multitalent für kleine Büros und Home-Offices erweist sich die »Fritz!Box Fon WLAN 7390« von AVM [1]. In die aktuelle Version lässt sich Breitband mit bis zu 100 MBit/s nutzen. Der Access-Point für den kommenden Standard 802.11n funkt nun neben dem 2,4-GHz- auch im 5-GHz-Band: eine gute Ausweichmöglichkeit bei einem überfülltem 2,4-GHz-Bereich. Außerdem spendiert AVM dem Gerät zwei Gigabyte an Speicher, die sich über einen NAS-Server ansprechen lassen. Das ist zwar nicht viel im Vergleich zu externen Einstiegs-NAS-Systemen, die bei 2 Terabyte anfangen. Aber es ist eine Erweiterung mit USB-Sticks und externen USB-Festplatten möglich.

Über den integrierten NAS-Server lassen sich auch externe USB-Festplatten intern und über das Internet bereitstellen.

Schließt gibt es da noch die integrierte Telefonanlage mit ISDN, analog, Internet-Telefonie und Dect. Als Basisstation bindet das Gerät bis zu sechs Mobilteile an. Außerdem beherrscht die Fritzbox den Dect-Standard CAT-iq. Dieser erlaubt Sprachübertragung in HD-Qualität (High-Definition).

Für den Internet-Anschluss beherrscht die 7390 nun auch VDSL. Mit Hilfe eines USB-Sticks für UMTS/HSPA (High-Speed-Packet-Access) geht der Anwender auch über Mobilfunk ins Internet. Das Gerät kommt 3. Quartal 2009.

AVM ist auf der CeBIT 2009 in Halle 13 (Stand C48).

[1] http://www.avm.de/de/

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