Monitoring von virtuellen Servern und Umgebungen:
Mit »PRTG Network Monitor« Vmware-Server im Blick behalten

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

20.11.2008

Virtualisierung ist schön und gut. Doch wild drauf los zu virtualisieren, kann sich schnell zu einem Rohrkrepierer entwickeln. Mit Tools wie »PRTG Network Monitor« von Paessler lässt sich bereits im Vorfeld abschätzen, welche Ansprüche Anwendungen an virtualisierte Umgebungen stellen.

Das Thema Virtualisierung wird auch im nächsten Jahr eines der Topp-Themen in der IT sein. Vor allem das Einsparpotenzial, das solche Lösungen bieten, dürfte angesichts der trüben Wirtschaftsaussichten von besonderem Interesse sein.

Mithilfe von Virtualisierung lassen sich Infrastrukturen konsolidieren und teilweise ganze Rechenzentren einsparen. Auch auf die Energiekosten wirkt sich die Technik positiv aus.

Die Voraussetzung für erfolgreiche Virtualisierungsprojekte ist jedoch, dass der Betrieb der konsolidierten Host-Server sowie der Netzwerk- und Speicher-Infrastruktur störungsfrei läuft. Nur das stellt die maximale Verfügbarkeit der virtuellen Server sicher.

Hier kommt Netzwerk-Monitoring ins Spielt: Es liefert wichtige Informationen für die Planung und den Test virtualisierter Umgebungen. So bringt der Einsatz einer Lösung wie »PRTG Network Monitor« von Paessler [1] Aufschlüsse über die zu erwartenden Leistungsanforderungen von Applikationen.

Zudem lassen Langzeittrends Prognosen hinsichtlich der zu erwartenden Lastspitzen zu. Dies ist wiederum die Voraussetzung für die leistungsgerechte Planung der Ressourcen.

PRTG ermöglicht nach Angaben der Nürnberger Firma eine lückenlose Echtzeitüberwachung der Bandbreiten und Verfügbarkeit des Netzwerks, in dem die virtuellen Systeme betrieben werden. Das ist die Voraussetzung, um eine möglichst hohe Verfügbarkeit und Performance des Netzwerks und damit der virtualisierten Server und Applikationen zu gewährleisten.

Bei Ausfällen und Störungen können IT-Verantwortliche sofort reagieren und Probleme beseitigen. Durch die Auswertung langfristiger Überwachungsdaten lassen sich Schwachstellen aufdecken und so Ausfälle vermeiden.

Vmware-Sensoren integriert

In der aktuellen Version wurde PRTG Network Monitor um zwei spezielle Vmware-Sensoren erweitert: »Vmware Server Host« und »Vmware Virtual Machine«. Damit ermöglicht PRTG nicht nur die Überwachung der virtualisierten Applikationen beziehungsweise Server, sondern auch das Monitoring des eigentlichen Vmware-Servers.

PRTG Network Monitor liefert unter anderem Langzeitanalysen des Netzwerkverkehrs.

Außerdem verfügt das System jetzt über eine integrierte automatische Erkennung von Vmware-Servern mit einem vorkonfigurierten Überwachungsszenario.

Version 7 von PRTG Network Monitor läuft auf Windows Systemen ab Version XP, inklusive Windows Server 2008. Für jeden Sensor fallen zwischen 25 und 300 KByte Daten pro Tag auf der Festplatte an. Die Benutzeroberfläche ist Web-gestützt und unterstützt den Internet-Explorer 7.x und Firefox ab der Ausgabe 2.

Freeware und Trial-Versionen von allen Paessler-Produkten sind unter folgender Web-Adresse erhältlich: http://www.de.paessler.com/download [2].

[1] http://www.paessler.com/
[2] http://www.de.paessler.com/download

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