Thema der Woche: Storage-Virtualisierung, Teil 3:
Ratschläge für Interessierte
Storage-Virtualisierung avanciert neuerdings zur Schlüsseltechnologie für dynamische IT-Infrastruktur- und Datenverwaltungslösungen. Trotzdem wagen sich nicht so viele richtig ran an das Thema.
Ratschläge für Virtualisierungs-Interessierte
Storage-Virtualisierung ist auf Grund vielfältiger Vorteile schon ein echter Trend. Aber viele Unternehmen haben sich noch nicht damit befasst oder liebäugeln bestenfalls damit. Stellt sich die Frage, wie Interessierte vorgehen sollten, wenn sie ernsthaft an eine Installation denken.
Lesen Sie im dritten Teil die Empfehlungen von AMI American Megatrends International [1], Datacore Software [2], Dell [3], Fast Lane [4], Fujitsu Siemens Computers [5], Hitachi Data Systems Deutschland [6], IBM [7], Network Appliance [8] und Quantum [9]. Im ersten Abschnitt [10] ging es dann die Notwendigkeit von Storage-Virtualisierung. Im zweiten Teil [11] drehte es sich um weiche und harte Vorteile bei dieser Technologie.
Wilfried Platten, Marketing & Public-Relations bei AMI American Megatrends International
Wilfried Platten, Marketing & Public-Relations bei AMI American Megatrends International: Die Frage nach der Virtualisierung »setzt zunächst Bestandsaufnahme, Analyse und Evaluation voraus. Dafür oder später zur Umsetzung, braucht man häufig einen kompetenten Partner. In den meisten Fällen dürfte hier ein Systemhaus die beste Lösung sein.«
Jürgen Schelbert, Produktmanager Storage bei Dell
Jürgen Schelbert, Produktmanager Storage bei Dell: Beratung sei ganz wichtig. »Wir haben in letzter Zeit viel in Solution-Architects investiert. Wir haben sogar Kollegen, die sich in diesem Zusammenhang nur um Virtualisierung kümmern.«
Dr. Frank Nobbe, Director Enterprise-Business bei Fast Lane
Dr. Frank Nobbe, Director Enterprise-Business bei Fast Lane: Beratung sei das A und O. Deshalb sei der Channel wie Value-Added-Distributoren oder Systemhäuser gute Lösungspartner. »Man kann auch immer an eine Teststellung denken, um es mal auszuprobieren.«
Siegfried Betke, Director Central-Europe bei Datacore Software
Siegfried Betke, Director Central-Europe bei Datacore Software: »Ein kompetentes Systemhaus ist die beste Wahl« für einen Interessenten. »Kein Hersteller kann alles zu 100 Prozent um sein Produkt herum abbilden.«
Thomas Hatton, Channel-Consultant Global-Partner bei Hitachi Data Systems (HDS)
Thomas Hatton, Channel-Consultant Global-Partner bei Hitachi Data Systems (HDS): »Wir fördern unsere Channel-Partner sehr stark. Denn sie müssen beim Kunden in der Lage sein, dessen Themen zu adressieren. Partner haben eigenes Know-how und ergänzen es mit dem des Herstellers. Dann ist die Chance groß, dass Anwender eine auf sie zugeschnittene Lösung und kein Storage-Virtualisierungssystem von der Stange bekommen.«
Marcellus Scheefer, Brand-Leader Storage bei IBM
Marcellus Scheefer, Brand-Leader Storage bei IBM: »Bei unseren IBM-Business-Partnern ist Virtualisierung kein Expertenthema mehr. Viele von ihnen haben eine entsprechende Lösung in ihren Solution-Centers stehen und das entsprechende Know-how aufgebaut. Hier sind unsere Kunden sehr gut aufgehoben. Ich schätze, dass mittlerweile 70 bis 80 Prozent der Virtualisierungsprojekte von unseren Business-Partnern akquiriert und auch implementiert wurden.«
Stefan Roth, IT-Architecture-Consultant der Sales-Consulting-Organisation bei Fujitsu Siemens Computers (FSC)
Stefan Roth, IT-Architecture-Consultant der Sales-Consulting-Organisation bei Fujitsu Siemens Computers (FSC): »IT-Architekturberatung ist aus unserer Sicht der absolute Schlüsselfaktor. Und um eine adäquate Architektur hinzubekommen, ist das Thema Assessment wichtig. Hier geht es darum, die Business-Anforderungen, Strategie und Ziele des Kunden zu verstehen.« Anschließend müsse man »mit ihm eine mittel- und langfristige Zielarchitektur mit den nötigen Lösungen zu entwerfen.« Und dann komme eine Planung, um dies pragmatisch und budgetorientiert umzusetzen. »Damit kann die IT-Abteilung ihre IT-Entwicklungsschritte und den daraus resultierenden Mehrwert gegenüber dem Management darstellen.«
Frank Herold, Manager Presales and Consulting für Central-Europe bei Quantum
Frank Herold, Manager Presales and Consulting für Central-Europe bei Quantum: Ein kompetentes Beratungshaus sei sehr wichtig, da das Thema Virtualisierung sehr umfangreich sei. »Es fängt bei der Anwendung an, geht über Disaster-Recovery-Szenerien und hört bei der Infrastruktur auf. Es sind Server- und Storage-Virtualisierungsprodukte auf dem Markt und verfügbar, die ineinander greifen. Und ein Kunde kann genau da, wo er ein Problem mit diesem Thema angeht, eine entsprechende Lösung für seine Anwendungsszenerie finden.«
Peter Wüst, Director Systems Engineering bei Network Appliance
Peter Wüst, Director Systems Engineering bei Network Appliance: Der Channel sei ein ganz wichtiges Thema: »Nur dort kann man eigentlich ganzheitlich beraten.« Denn letztendlich gehe es darum, dass ein Kunde aus seinem System das meiste herausholen könne. »Und dazu muss man sich vorher anschauen, ob es um eine Backup- oder Primary-Storage- oder virtualisierte Server-Umgebung geht. Neuerdings kommen noch Aspekte dazu, dass auch ein Softwarehersteller wie Oracle ihre Datenbank mit Virtualisierungstechnologien ausstattet. Auch so etwas muss Teil einer Beratung sein. Das sind dann die Mehrwerte, die man mit innovativen Technologien anstatt über eine Commodity-Plattform herausholen kann.«
[1] http://www.ami.com/
[2] http://www.datacore.de/
[3] http://www.dell.de/
[4] http://www.flane.de/
[5] http://www.fujitsu-siemens.de/
[6] http://www.hds.com/de/
[7] http://www.ibm.de/
[8] http://www.netapp.com/
[9] http://www.quantum.com/de/
[10] thema-der-woche-storage-virtualisierung-teil-1/
[11] thema-der-woche-storage-virtualisierung-teil-2/
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- 2. Seite: Ratschläge für Interessierte (Fortsetzung)
- 3. Seite: Ratschläge für Interessierte (Fortsetzung)
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