Endgeräte-Management:
Endgeräte an die kurze Leine nehmen

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

27.06.2008

Die »Endpoint Management Suite« von Symantec will dem Systemverwalter bei drei Dingen unterstützen: den Überblick über den Endgeräte-»Zoo« zu behalten, ein stringentes Sicherheits- und Patch-Management umzusetzen und verloren gegangene Daten wiederherzustellen.

Man nehme das, was man eh im Haus hat, und fertig ist ein neues Produkt. Nach diesem Motto verfuhr Symantec [1] bei der »Endpoint Management Suite [2]«. Im Paket enthalten sind »Endpoint Protection 11.0 [3]«, die »Altiris Client Management Suite 6 [4]« und die »Backup Exec System Recovery 8 Desktop Edition [5]«.

Die Endpoint Management Suite informiert den Systemverwalter über den Status aller Endgeräte im Netz.

Darüber hinaus greift die Suite auf die »Symantec Open Collaborative Architecture« zurück, die auf der Altiris Service Oriented Architecture (SOA) und der Configuration Management Database (CMDB) [6] basiert.

Die Endpoint Management Suite erfasst alle Endsysteme, die im Unternehmensnetz vorhanden sind. Dafür ist die Altiris-Software zuständig. Sie erstellt eine Inventarliste mit Details zur Hard- und Software der eingesetzten Windows-Rechner. Die Informationen werden mithilfe von Software-Agenten auf den Maschinen zusammengetragen.

Die Altiris Client Management Suite kann jedoch erheblich mehr, als nur eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Sie ermöglicht es, automatisch Patches oder neue Anwendungen auf Endsysteme aufzuspielen. Außerdem hilft sie beim »Roll-out« von neuen Betriebssystem-Versionen.

Schutz vor Viren und Spyware

Zu den Features von Endpoint Protection gehört neben dem obligatorischen Schutz vor Viren, Spyware, Spam und Trojanern eine Intrusion-Prevention-Funktion. Eine regelgestützte Firewall wehrt Angriffe ab.

Endpoint Protection 11.0 ist einer derBestandteile des Pakets von Symantec.

Managen lassen sich die Sicherheitseinstellungen von Endgeräte über eine zentrale Konsole. Der Administrator kann dabei auf einzelne Prozesse und Dateien auf den Clients zugreifen. Er hat beispielsweise die Möglichkeit, bei bestimmten Rechnern den Zugriff auf Peripheriegeräte wie USB-Sticks oder Drucker zu sperren.

Notfallsicherung

Backup Exec schließlich ist, wie der Name bereits sagt, für das Sichern und Wiederherstellen von Anwendungen und Daten zuständig. Mithilfe der Software lassen sich auch Exchange- und Sharepoint-Dateien nach einem »Crash« wiederherstellen.

Selbst nach einem Daten-GAU, etwa wenn die Festplatte eines Rechners den Geist aufgegeben hat, lassen sich innerhalb weniger Minuten die gesicherten Daten zurückspielen. Nötigenfalls kann ein komplettes System auf einen neu aufgesetzten Rechner übertragen werden, inklusive Windows, Office und anderen Anwendungen.

Die Endpoint Management Suite ist ab sofort erhältlich. Symantec verlangt dafür ab 200 Euro pro Lizenz, sprich billig ist der Rundumschutz nicht.

[1] http://www.symantec.de/
[2] http://www.symantec.com/business/products/overview.jsp?pcid=pcat_security&pvid=em_suite_1
[3] http://www.symantec.com/business/products/overview.jsp?pcid=pcat_security&pvid=endpt_prot_1
[4] http://www.symantec.com/business/products/overview.jsp?pcid=pcat_infrastruct_op&pvid=cm_suite_1
[5] http://www.symantec.com/business/products/overview.jsp;jsessionid=6B037055BC6FF70D8C796CD49182460C?pcid=psc_backup_recovery&pvid=1602_1
[6] http://www.symantec.com/business/products/overview.jsp?pcid=pcat_infrastruct_op&pvid=cmdb_solution_1

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