Smart-Card-Chip und USB-Speicher:
Aladdins USB-Stick darf auch verloren gehen

von Werner Veith (werner.veith@networkcomputing.de)

23.04.2008

Aladdin bringt bei dem »NG-FLASH 72K« Zwei-Wege-Authentifizierung und einen verschlüsselten USB-Speicher zusammen. Der Stick eignet sich etwa für Secure-Login, VPN-Authentifizerung oder E-Mail-Verschlüsselung.

Zugangsdaten legt der »NG-FLASH 72K« von Aladdin [1] auf seinem Smart-Card-Chip ab. Dieser besitzt 72 KByte Speicher. Mittels eines AES-Schlüssels (128 Bit) auf dem USB-Stick codiert beziehungsweise decodiert die Komponente beim Zugriff auf die dort gespeicherten Daten. Der Flash-Speicher kann bis zu vier Gigabyte groß sein.

»NG-FLASH 72K« von Aladdin besitzt einen Smart-Card-Chip und USB-Speicher.

Weiter arbeitet der Token in einer PKI-Infrastruktur: Er erzeugt Schlüssel, signiert Daten oder übernimmt die Authentifizierung. Dazu beherrscht er RSA-1024/-2048-Bit.

Über eine Autorun-Funktion startet der Token automatisch Programme etwa für eine Treiber-Installation. NG-Flash beherrscht den PKI-Standard PKCS#11. Er legt weiter X.509v3-kompatible Zertifikate in seinem Smartcard-Speicher ab. Als weitere Security-Standards beherrscht er DES, 3DES und SHA1.

Der Stick lässt sich auch für den Remote-Zugang per IPsec/IKE (Internet-Key-Exchange) einsetzen. Der Smartcard ist für »Common Criteria EAL4« (Evaluation-Assurance-Level) zugelassen.

Als Betriebssysteme unterstützt der NG-Flash Windows-2000/-XP/-Vista, Mac-OS-X und Linux. Er nutzt die Java-Card-Technologie. Ein Java-SDK (Software-Development-Kit) erlaubt, eigene Java-Applets und -Applikationen zu erstellen.

[1] http://www.aladdin.de/

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