Linux für mobile Geräte:
Limo Foundation mit sechs neuen Mitgliedern

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

08.01.2008

Eine offene Plattform für mobile Geräte auf Basis von Linux will die Limo Foundation schaffen. Die Organisation meldet sechs Neuzugänge, darunter AMD, die Netzwerkfirma Huawei und Trolltech.

Gegründet wurde die Limo Foundation [1] vor einem Jahr von mehreren Schwergewichten der Kommunikations- und Mobilfunkbranche, darunter Motorola, NEC; NTT Docomo, Panasonic, Samsung und Vodafone.

Neben AMD und der chinesischen Netzwerkfirma Huawei traten nun Trolltech, Purple Labs, ETRI und Acrodea der Organisation bei. Das Ziel der Stiftung ist, dem Wildwuchs bei Linux-Versionen ein Ende zu setzen, die für mobile Geräte entwickelt werden.

Damit will die Limo Foundation verhindern, dass Linux gegenüber Windows Mobile, Symbian und der Systemsoftware von Research In Motion (Blackberry) in Rückstand gerät.

Die amerikanische Beratungsfirma ABI Research [2] geht davon aus, dass im Jahr 2012 rund 127 Millionen mobile Geräte verkauft werden, die unter Linux laufen. Im vergangenen Jahr waren es weltweit nur rund 8 Millionen Systeme.

Industrieinitiativen wie die Limo Foundation tragen laut ABI Research in erheblichem Maße dazu bei, dass die Open-Source-Software im mobilen Bereich immer mehr Anklang findet.

Ein weiterer Faktor, den die Analysten nicht erwähnen: Speziell Firmen aus Asien, speziell China, liebäugeln mit Linux für Handys und Smartphones. Der Grund ist schlicht und einfach, dass Linux eine Open-Source-Software ist und daher niedrigere Lizenzgebühren anfallen.

[1] http://www.limofoundation.org/
[2] http://www.abiresearch.com/

Verwandte Artikel
Leserkommentare

Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.

» Tipp der Redaktion

Bild zu "Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010"

Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010

IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.

Bild zu "50 Jahre IFA"

50 Jahre IFA

2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.

» Top-Stories der Woche

Bild zu "50 Jahre IFA"

50 Jahre IFA

2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.

Bild zu "Was der 1&1-Werbestar wirklich will"

Was der 1&1-Werbestar wirklich will

Ist er ein Schauspieler, oder ist er »echt«? Seit diesem Frühjahr wirbt Marcell D’Avis als »Leiter Kundenzufriedenheit« in TV-Spots für den Internetprovider 1&1. CRN hat D’Avis getroffen.

» Meistgelesene News

Bild zu "Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010"

Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010

IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.

Bild zu "Nokia N8 mit Symbian 3"

Nokia N8 mit Symbian 3

Mit seinem neuen Touchscreen-Smartphone N8 will Nokia endlich Apples iPhone und der wachsenden Andoid-Konkurrenz wieder ernsthaft Paroli bieten. Eine besonders wichtige Rolle kommt daher dem neuen Symbian 3 zu, das die Bedienung per Touchscreen weit besser unterstützt als die Vorgängerversionen.

» Preisvergleich Top 5