Wireless-LANs: Analyse:
Störenfriede im WLAN identifizieren

von vu

06.09.2007

Die Software »Enterprise Analyzer« von Aruba Networks erkennt, identifiziert und klassifiziert in Wireless-LANs nicht autorisierte Geräte, Verursacher von Funkinterferenzen oder Störsender. Gemeinsam mit dem »Adaptive Radio Management« (ARM) und Access-Points des Herstellers hilft das Werkzeug beim Aufspüren und Beheben von Problemen.

Der Enterprise Analyzer identifiziert Störsender und überlastete Funkkanäle in WLANs.

Aruba Networks [1] hat den Enterprise-Analyzer gemeinsam mit Airmagnet [2] entwickelt, einem Hersteller von Sicherheitslösungen für drahtlose Netzwerke. Die Software vereinfacht beispielsweise den Aufbau neuer Installationen, da sich dabei Interferenzquellen bereits in die Planungsphase berücksichtigen lassen.

Das System nutzt vorhandene Aruba-Access-Points dazu, um Daten-Pakete zu erfassen. So lässt sich die Qualität der drahtlos übermittelten Sprachdienste dokumentieren. Außerdem kann der Fachmann auf diese Weise überlastete Funkkanäle aufspüren.

Sensoren von Airmagnet erfassen Funksignale aller Art

Die Analyse des Frequenzspektrums erfolgt mit Hilfe von »Airmagnet-Smart-Edge«-Sensoren. Sie erfassen alle Signale innerhalb eines WLAN-Frequenzbands, und zwar unabhängig davon, ob es ein WLAN-Sender ist.

Entsprechende Quellen können beispielsweise Bluetooth-, Zigbee-Geräte, Mikrowellenöfen, ältere die Frequenz wechselnde Komponenten oder Access-Points sein, die auf nicht standardisierten Frequenzen funken.

Die ARM-Technik konfiguriert die Funkkanäle des Wireless-LANs so, dass die Interferenzquellen die Access-Points nicht mehr beinträchtigen. Die Bedienungsoberfläche des Enterprise-Analyzers stellt das Funkspektrum und die Lokalisierungsinformationen in grafischer Form dar.

»Dirty-Air« beeinträchtigt WLANs

»Überlastete Funkbänder, konkurrierende Signale und Frequenzüberlagerungen beeinflussen die Performance und Integrität von geschäftswichtigen drahtlosen Netzwerken. Wir nennen das Dirty-Air«, sagt Rajeev Shah, Arubas Produkt-Manager für Wireless-IDS (Intrusion-Detection-System). »Der Enterprise-Analyzer unterstützt Netzwerkadministratoren dabei, WLAN-spezifische Netzwerkprobleme zu beheben.«

Neue WLAN-Techniken werden zu einer Verschärfung der Situation führen, meint Stan Schatt, Vice-President und Wifi-Research-Director der Beratungsgesellschaft ABI Research [3]. »Das WLAN-Frequenzspektrum ist mittlerweile ähnlich überfüllt wie der Luftraum über einem Großflughafen. Mit den Geräten für den kommenden 802.11n-Standard, die auf den Markt drängen, wird es noch schlimmer.«

Die Analyse des Spektrums sei bei der Planung von Funk-Netzwerken daher ein Muss. Beim WLAN-Management werde sie sich ebenfalls zu einem integralen Bestandteil entwickeln. »Denn Dirty-Air erfordert eine konstante Wachsamkeit«, so Schatt.

www.arubanetworks.com [4]

[1] http://www.arubanetworks.com/
[2] http://www.airmagnet.com/
[3] http://www.abiresearch.com/home.jsp
[4] http://www.arubanetworks.com

Leserkommentare

Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.

» Tipp der Redaktion

Bild zu "Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010"

Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010

IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.

Bild zu "50 Jahre IFA"

50 Jahre IFA

2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.

» Top-Stories der Woche

Bild zu "50 Jahre IFA"

50 Jahre IFA

2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.

Bild zu "Was der 1&1-Werbestar wirklich will"

Was der 1&1-Werbestar wirklich will

Ist er ein Schauspieler, oder ist er »echt«? Seit diesem Frühjahr wirbt Marcell D’Avis als »Leiter Kundenzufriedenheit« in TV-Spots für den Internetprovider 1&1. CRN hat D’Avis getroffen.

» Meistgelesene News

Bild zu "Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010"

Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010

IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.

Bild zu "Nokia N8 mit Symbian 3"

Nokia N8 mit Symbian 3

Mit seinem neuen Touchscreen-Smartphone N8 will Nokia endlich Apples iPhone und der wachsenden Andoid-Konkurrenz wieder ernsthaft Paroli bieten. Eine besonders wichtige Rolle kommt daher dem neuen Symbian 3 zu, das die Bedienung per Touchscreen weit besser unterstützt als die Vorgängerversionen.

» Preisvergleich Top 5