Kabelmesstechnik:
Wenn Aliens stören
Der Analysator »Wirescope Pro« von Agilent Technologies bietet jetzt die Messung des Alien-Crosstalk mit an. Dazu werden Alien-Crosstalk-Stimulatoren an die benachbarten Kabel angeschlossen. Der Analyzer misst die Störungseinflüsse und stellt diese in grafischer Form dar.
Spürt Alien-Crosstalk auf: das Wirescope Pro von Agilent, das Psiber-Data anbietet.
Ob sich »Aliens« im Netzwerk breit gemacht haben, können Netzwerkfachleute mit dem Analysesystem »Wirescope Pro« von Agilent [1] testen.
Bei Alien Crosstalk »springen« elektrische Signale von einem Datenkabel oder Adernpaar auf andere über. Dieses Phänomen tritt vor allem bei hohen Übertragungsraten auf, etwa bei 10-Gigabit-Ethernet über Kupferkabel.
Mit Wirescope lassen sich solche Probleme aufspüren. Die mitgelieferte Auswertungssoftware »Scope Data Pro II« verarbeitet die Ergebnisse zu aussagekräftigen Protokollen.
Mit dem Wirescope Pro ist es laut Agilent erstmals möglich, komplexe Messungen wie Alien-Crosstalk als Teil einer Abnahme auch im Feld durchzuführen.
Netzwerktopologien wie 10-GBit-Ethernet auf Kupfer benötigen Verkabelungssysteme, die nach dem Standard Klasse EA bis zu einer Frequenz von 500 MHz definiert sind.
Neben den üblichen zu prüfenden Parametern wie Dämpfung, Nah-Nebensprechen, Rückflussdämpfungen und anderen werden für die Vermessung einer Klasse EA Stichproben der Alien-Crosstalk-Messung gefordert.
Das Analysesystem ist bei Psiber-Data [2] erhältlich. Auf der Web-Seite der Firma (Sparte »Kabelmesstechnik«) steht übrigens eine Software zur Verfügung, mit der Interessenten einen Blick auf die Funktionsweise des Wirescope Pro werfen können.
[1] http://www.agilent.com/
[2] http://www.psiber-data.de/
[3] http://www.psiber-data.de
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