LAN-Infrastruktur: Layer-3-Switches:
Dynamisches Layer-3-Routing mit »X-Stack«

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

30.05.2007

Mit »DGS-3600« hat D-Link eine neue Generation von Gigabit-Ethernet-Switches mit integriertem Layer-3-Routing vorgestellt. Die Geräte haben bis zu 48 Ethernet-Schnittstellen und lassen sich über Zusatzmodule für 10-Gigabit-Ethernet fit machen.


Der kleinste der DGS-3600-Switches: der DGS-3612G von D-Link hat zwölf 10/100/1000-MBit/s-Ports.

D-Link erweitert die »X-Stack«-Produktfamilie um eine neue Generation von Layer-3-Gigabit-Switches. Neben Gigabit-Ethernet-Ports besitzen die Systeme SFP-Transceiver (Small Form Factor Pluggable) für den Anschluss von Glasfaserkabeln. Hinzu kommen 10-Gigabit Uplinks.

Die Geräte kommen nach Angaben des Herstellers für den Einsatz in Backbones von mittelständischen Unternehmen sowie Großfirmen in Frage.

D-Link bringt insgesamt vier Modelle heraus. Der DGS-3627 und DGS-3627G haben jeweils 24 LAN-Anschlüsse für Datenraten bis 1 GBit/s. Das G-Modell ist für Lichtwellenleiter ausgelegt. Drei 10-Gigabit-Ethernet-Ports lassen sich bei beiden Systemen mithilfe von Steckmodulen integrieren.

Bis zu 32 Systeme in einer Gruppe

Der DGS-3614G ist mit zwölf SFP-Ports bestückt. Das Spitzenmodell DGS-3650 hat 48 Ethernet-Anschlüsse und zwei Modulsteckplätze für 10GE.

Mittels des Single-IP-Management-Protokolls (SIM) lassen sich bis zu 32 der stapelbaren (Stackable) Switches in einer Gruppe zusammenfassen und managen. Die Systeme können über 10-Gigabit-Kupfer-Ports miteinander gekoppelt werden.

Diese Uplink-Module lassen sich jedoch auch dazu verwenden, um über Entfernungen von bis zu 15 Metern eine Verbindung zu anderen Geräten wie Servern herzustellen. Der Vorteil dieses modularen Ansatzes: Der Anwender kann die 10-Gigabit-Uplinks nach Bedarf zukaufen und später als Stack-Port einsetzen.

Die DGS-3600-Geräte bieten ansonsten von D-Link her bekannten Features, etwa Sicherheitsfunktionen wie ACL (Access-Control-List), Support für Radius-Server und eine Zugangskontrolle auf Basis von Ports und MAC-Adressen.

Die Preise: der DGS-3627 kostet rund 3460 Euro, der 3650 an die 6270 Euro. Für den DGS-3612 sind rund 2400 Euro fällig. Den Preis für den 3627G teilt D-Link auf Anfrage mit.

www.d-link.de [1]

[1] http://www.d-link.de

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