Standards:
IEEE erarbeitet Sicherheitsstandard für Netzwerkdrucker

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

16.05.2007

Nicht nur Router, Server und Client-Rechner können Ziele von Hackern oder bösen Kollegen sein, sondern auch Netzwerkdrucker, Kopierer oder Scanner. Deshalb arbeitet das Institute of Electrical and Electronics Engineers an einem Sicherheitsstandard für diese Systeme.

Die Sicherheitsspezifikation für »Hardcopy-Devices« setzt sich aus vier Teilen zusammen. Sie werden unter den Bezeichnungen IEEE P2600.1 bis P2600.4 veröffentlicht.

Die vier Normen unterscheiden sich anhand des Einsatzgebietes der Geräte. Besonders hohe Anforderungen in bezug auf Authentifizierung von Nutzern, die Verschlüsselung der übermittelten Daten und die physikalische Sicherheit der Geräte müssen Drucker und Scanner in Firmen erfüllen.

Dafür sind zwei Spezifikationen vorgesehen. Die beiden anderen Normen betreffen Small-Offices/Home-Offices und »unsichere« Umgebungen wie Internet-Cafés, Copy-Shops oder öffentliche Bibliotheken.

IEEE P1619.3 für Schutz gespeicherter Daten

Parallel dazu hat das IEEE [1] die Arbeiten an einem Standard für die Schlüsselverwaltung von gespeicherten Daten begonnen, die mithilfe von Verschlüsselung geschützt sind. Diese Informationen können auf Festplatten lagern, aber auch auf Backup-Bändern.

IEEE 1619.3 beschreibt Schnittstellen sowie Verfahren für den Austausch und das Management von Keys.

www.ieee.org [2]

[1] http://www.ieee.org/
[2] http://www.ieee.org

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