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28.01.2010

Konzern legt Bilanz für 2009 vor:
SAP nimmt fast eine Milliarde Euro weniger ein

von Michael Hase

Der Software-Konzern SAP hat das Jahr 2009 mit einem deutlich niedrigeren Umsatz als im Vorjahr abgeschlossen: Die Erlöse sanken um acht Prozent auf 10,67 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Neulizenzen brach um 28 Prozent ein.

Fast eine Milliarde Euro weniger als im Vorjahr hat SAP im Geschäftsjahr 2009 eingenommen: Der weltweite Umsatz des Software-Riesen ging um acht Prozent auf 10,67 Milliarden Euro zurück. Um 28 Prozent brach dabei das Lizenzgeschäft ein, das im vergangenen Jahr nur noch einen Gesamtumsatz von 2,61 Milliarden Euro erreichte - einen Milliarde Euro weniger als 2008. Das Betriebsergebnis verringerte sich 2009 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 2,64 Milliarden Euro. Auf den Gewinn drückten Restrukturierungskosten in Höhe von 196 Millionen Euro, die sich aus der zuvor angekündigten Reduzierung von Stellen ergaben. Die operative Marge erhöhte sich minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 24,7 Prozent.

Im Abschlussquartal erzielten die Walldorfer einen Umsatz in Höhe von 3,19 Milliarden Euro, was einem Rückgang um neun Prozent entspricht. Allerdings sanken die Software-Erlöse weniger stark als in den Quartalen zuvor, und zwar um 15 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis fiel im vierten Quartal um 17 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro. Darin sind Restrukturierungskosten in Höhe von 10 Millionen Euro enthalten. Die operative Marge sank um 3,5 Prozentpunkte auf 33,1 Prozent.

Als Hauptziel haben sich die Walldorfer für 2010 vorgenommen, wieder Wachstum zu generieren. »Neben der Margensteigerung möchten wir im Jahr 2010 wieder zu Umsatzwachstum zurückkehren, obwohl das Marktumfeld weiterhin angespannt ist und die Unsicherheit bei den Kunden nach wie vor andauert«, führte Léo Apotheker, Vorstandssprecher von SAP, aus. Wachsen wolle der Software-Konzern mit »neuen Produkten und Technologien, die schnell zu implementieren, schnell einsatzfähig und jederzeit von überall über zahlreiche Endgeräte zugänglich sind«.

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